Modulare Holzbauweise mit innovativen Lösungen

Die modulare Holzbauweise meistert die Herausforderungen unseres alltäglichen Lebens.Ob als Wohnung für Familien, Paare oder Singles, als Büro- oder Verwaltungsgebäude, Hotel, Studenten- oder Schülerwohnheim, das Spektrum an Einsatzmöglichkeiten der modularen Holzbauweise ist breit gefächert.

Durch den hohen Grad an Flexibilität, den die Modulbauweise mit Holz mit den einzelnen Wand- und Deckenelementen mit sich bringt, kann Lebensraum je nach Bedarf geboten werden. Es können Module hinzugefügt oder weggenommen, aneinandergereiht oder gestapelt, nebeneinander oder versetzt angeordnert werden. So lassen sich Grundrisse eines Modulgebäudes individuell gestalten und unterschiedliche Größenrealisieren – vom kleinen Wohnhaus bis zum mehrgeschossigen Bürogebäude, Verwaltungsgebäude, Krankenhaus oder Seniorenheim.

Modulare Holzbauweise
Modulare Holzbauweise ist CO2 neutral

Die modulare Holzbauweise hat noch andere besondere Zusatznutzen wie kein zweiter Baustoff. Das gesamte Bauwerk kann später wieder zerlegt und abgebaut an einem anderen Ort aufgebaut werden. Wenn wir von nachhaltigem Bauen reden, dann ist dies eine Voraussetzung für umweltschonendes und wiederverwendbares Wohnen in Reinkultur.

CO2-neutrales Bauen mit Holz

Kaufmann Bausysteme aus dem österreichischen Vorarlberg hat sich wie kein anderes Bauunternehmen auf die modulare Holzbauweise spezialisiert. Gerade deshalb bekam das innovative Holzbauunternehmen den Auftrag für den Bau eines Studentenwohnheimes in Hamburg, das bereits im Volksmund liebevoll „Woodie“ genannt wird. Das Holzgebäude bindet durch den Baustoff Holz insgesamt 3.800 Tonnen CO2. Während Holz der einzige Baustoff ist CO2 einzulagern, wird für die Produktion von 1 Tonne Zement 560 Kilo CO2 freigesetzt. Bei der Produktion von 1 Tonne Stahl fallen sogar 1,8 Tonnen CO2 an.
Das für das Studentenwohnheim in Hamburg verwendete Fichten, Tannen- und Lärchenholz stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern in der Steiermark (3800 m³ Holz entsprechen ca. 11 Hektar Wald). Als einziger nachwachsender Rohstoff hat Holz in seiner Verarbeitung eine positive CO2-Bilanz. Darum ist WOODIEs ökologischer Fußabdruck auch viel viel geringer als der eines konventionellen Hauses, das z. B. aus Ziegel oder aus Beton hergestellt ist. Unsere Experten gehen sogar soweit zu sagen, dass wir durch den Holzbau CO2 für ein zweites Haus überkompensieren.

Besten Brandschutz durch Holz selbst erzielt

Mehrgeschossiges Bauen mit einer durchdachten Holzkonstruktion im urbanen Gelände besticht durch besten Brandschutz durch Holz selbst. Das höchste Holzwohngebäude der Niederlande fügt sich mit einer Fläche von 5400 m² so geschickt ein, als wäre noch nie anders gebaut worden.

Die Konstruktion aus Holz und Verbundelementen ermöglicht eine spätere Umfunktionierung der Wohnungen in Büroräume. Das Thema Nutzungsflexibilität wurde konsequent wie auch die selbst auferlegten Anforderungen an die Nachhaltigkeit und den Brandschutz des Gebäudes von Anfang an sichergestellt. Mehrgeschossiges Bauen in urbanen Gelände wird selbstverständlich.

mehrgeschossiges bauen
Das 30 Meter hohe PATCH22-Wohngebäude in Amsterdam. Mehrgeschossiges Bauen mit Holz in urbanem Gebieten wirkt völlig normal. © Luuk Kramer

Mehrgeschossiges Bauen mit sieben Stockwerken

Wie lose übereinandergestapelt wirken die sieben Stockwerke des 30 m hohen Wohngebäudes PATCH22  inmitten eines im Umbruch befindlichen Industriegebiets in Amsterdam. Das hölzerne Hochhaus mit Douglasienfassade und großzügigen Loggien wirkt anders als seine Umgebung und zeugt gleich in mehrfacher Hinsicht vom Wandel.

Wohnraum benötigt die Stadt derzeit dringender als Gewerbehallen, sodass für das Viertel zunächst eine gemischte Nutzung vorgesehen ist. Der dadurch zu handelnde Lärm in der Umgebung bestimmt das Umdenken der Investoren und Architekten. Sie vertrauten darauf, aus Holz ein genauso behagliches wie besonderes Heim errichten zu können, das seinerseits wandelbar ist.

siebengeschossiges Holzwohngebäude
Moderner futuristischer Innenraum im siebengeschossigen Holzwohngebäude. © Luuk Kramer

Das Innere sollte zudem so flexibel gestaltbar sein, dass es sich problemlos in ein Bürogebäude umfunktionieren lässt. Mit einer Deckenhöhe von 4 m hat man ebenfalls vorgesorgt. Flexibilität und Nachhaltigkeit galt es bei der Planung bis aufs Äußerste auszureizen – auch um ein breites Spektrum an extravaganten Käufern anzulocken

Brandschutz durch Holz bestens gelöst

Nach nur 14 Monaten Bauzeit waren bis an die Spitze getriebene Nachhaltigkeit, quasi grenzenlose Flexibilität im Innenraum und absurd einfacher, aber funktioneller Brandschutz durch Holz selbst unter ein und dasselbe einzigartige Dach gebracht.

Brandschutz durch Holz
Brandschutz durch Holz hält einem Feuer zwei Stunden lang stand © Tom Frantzen

Die 30 m hohe Konstruktion des PATCH22 verfügt wegen der starken Windlast am maritimen Standort über ein Erdgeschoss sowie einen Stabilisierungskern aus Beton. Alle weiteren Bauteile wurden mit Brettschicht- und -sperrholz realisiert. Für Elemente mit Außenkontakt verwendete man Redwood. Tragende Wände, Säulen und Balken wurden sichtbar belassen. Die Planer dimensionierten die Holzkonstruktion derart stark, dass diese im Brandfall durch eine entstehende Kohleschutzschicht noch zwei Stunden ihren Dienst tut – so simpel wie einfallsreich.

Mehrgeschossiger Wohnungsbau bevorzugt den Holzbau

Ballungsräume und städtische Wohnraumentwicklung verlangen intelligente Wohnraumlösungen. Mehrgeschossiger Wohnungsbau in Holzbauweise bietet rationelle Systemlösungen, die einerseits eine schnelle Bauabwicklung und eine hohe Energieeffizienz der Gebäude garantieren.

Moderne hocheffiziente Holzkonstruktionen ermöglichen den mehrgeschossigen Wohnungsbau. Der Holzbau geht in die Höhe. Aufgrund des demografischen Wandels, Baulandverknappung und der Trend zum Wohnen in der Stadt mit entsprechender Nahversorgung, gewinnt der Holzbau deutlich an Marktanteilen im urbanen Bauen. Große Erfahrungen im mehrgeschossigen Wohnungsbau besitzt die oberbayerische Holzbaufirma Huber + Sohn aus Bachmehring, die unter anderem den achtgeschossigen Wohnungsbau in Bad Aibling realisierte.

Mehrgeschossiger Wohnungsbau ermöglicht Dachaufstockungen

Aufstockungen, Anbauten und Modernisierungen mit Holzrahmenbauelementen schaffen in kürzester Zeit neuen, hochwertigen und langlebigen Wohnraum. Damit wird die Gebäudesubstanz erheblich aufgewertet, besser gedämmt und energieeffizient modernisiert. Ein weiterer Pluspunkt beim Bauen mit Holz ist die Wohngesundheit. Das angenehme Wohnraumklima kommt den Bewohnern zugute. Der Clou dabei ist, dass während der Ausführung der Baumaßnahme der normale Vermietungsbetrieb weiterlaufen kann und so kaum beeinträchtigt wird.

Mehrgeschossiger Wohnungsbau
Mehrgeschossiger Wohnungsbau – Dachaufstockung schafft zusätzlichen Wohnraum – Bauen im Bestand – Huber & Sohn

Mit den richtigen Dämm-Maßnahmen von den Außenwänden über das Dach können werden erhebliche Energiekosten eingespart. Mit Holzkonstruktionen wird die vorliegende Energie­einsparverordnung wesentlich unterschritten. Darüber hinaus steigt die Attraktivität der Immobilie und des Wohnquartiers und die Wohnbehaglichkeit wird erheblich gesteigert.

Durch das deutlich geringere Gewicht der Aufbauten lassen sich auch im urbanen Bereich Aufstockungen verwirklichen, welche mit herkömmlicher Bauweise meist nicht oder nur schwer lösbar sind. Beispiele hierzu gibt es vor allem im Großraum München und in Süddeutschland, wo Reihenhausanlagen erfolgreich aufgestockt wurden.

Fassadenelemente und Dachelemente von Huber & Sohn

Die Firma Huber & Sohn aus Bachmehring fertigt großformatige Fassadenelemente und Dachelemente in Holzbauweise. Damit erhält die Gebäudehülle und das Dach eine hochwärmegedämmte Abdeckung. Im Zusammenspiel zwischen tragenden Rahmen und aussteifender Beplankung werden die Eigen-, Nutz-, Schnee- und Windlasten abgetragen. Aufgrund der Vorfertigung im Werk verkürzt sich die Bauzeit erheblich. Die Realisierung erfolgt mithilfe von Kränen, so dass die Holzbauelemente binnen weniger Tage auf der Baustelle maßgenau montiert werden. Das Gebäude ist sofort wind- und regendicht. In die Bauelemente sind bereits nach vorheriger Planung Fenster oder Dachgauben eingepasst.

 

Sozialer Wohnungsbau in Holzbauweise

Sozialer Wohnungsbau als Vorzeigeprojekt mit vier sechsgeschossigen Holzwohnbauten in Graz. Die vier Passivhäuser mit jeweils 6 Etagen verfügen über jeweils 23 Wohnungen und sind nach den modernsten technischen Standards ausgerüstet. Insgesamt wurden 1600 m3 Brettsperrholz verbaut. Generalübernehmer Kaufmann Bausysteme aus Vorarlberg.

Die Wohnungen der Zukunft müssen sich den Bedürfnissen der Menschen – vom Single über Familien bis hin zu aktiven Senioren – anpassen, flexible Grundrisse aufweisen und vor allem leistbar sein. Ein prämiertes Projekt im Bereich „geförderter Neubau“ ist das Projekt Hummelkaserne Graz vom Salzburger Architekt Simon Speigner (sps-architekten). Kein Wunder, hat der Planer doch gemeinsam mit Kaufmann Bausysteme als Generalübernehmer und der ENW Gemeinnützige Wohnbaugesellschaft als Bauherr auf einem Teil des riesigen Areals im Südwesten von Graz den bisher höchsten Holzwohnbau Österreichs als sechsgeschossigen Wohnungsbau in Modulbauweise errichtet.

Qualität und Einhaltung des Budgets muss stimmen

Die für das Projekt verwendeten Brettsperrholz-Elemente binden den CO2-Jahresverbrauch von 160 Menschen – ein Segen für das Klima! Gerade im Bereich Holzbau versucht man sich derzeit an immer höheren Dimensionen, nicht nur im Ausland. Wichtiger ist doch, dass die Qualität der vier Sechsgeschosser Bestand hat“, ist sich Architekt Simon Speigner des nachhaltigeren Aspekts des Bauprojekts sicher.

Sozialer Wohnungsbau
Sozialer Wohnungsbau als sechsgeschossige Passivhaus Siedlung mit 92 Wohnungseinheiten © Paul Ott

Auf Grundlage einer städtebaulichen Studie der Stadt Graz sollten am Areal der ehemaligen Hummelkaserne sozialer Wohnungsbau entstehen. Die Anlage wurde mit dem der steirischen Wohnbauförderung entsprechenden Budget errichtet. Die Einhaltung dieses Kostenrahmens musste bereits im Wettbewerb garantiert werden. Kein einfaches Unterfangen für Planer und ausführende Unternehmen. „Gemeinsam mit Kaufmann Bausysteme haben wir auf eine weitsichtige und kostenschonende Planung Wert gelegt. Dennoch war es mir wichtig, dass dieser Bau ein hohes architektonisches und konstruktives Niveau aufweist“, betont der Architekt.

Sozialer Wohnungsbau mit sechs Geschossen in nur 30 Tagen

Die Baukörper bestehen aus betonierten Lift- und Stiegenhauskernen und Wand-/Deckenkonstruktionen aus vorgefertigten Brettsperrholz-Elementen. Dank der hohen Vorfertigung konnte man jeweils sechs Geschossen in nur 30 Tagen beim Wachsen zusehen. „Zudem kam BauBuche in Form von Deckenträgern zum Einsatz, die aufgrund der besseren Eigenschaften des Laubholzes um ein Drittel niedriger als Nadelholz dimensioniert werden konnten“, fügt Speigner hinzu. Die Häuser sind mineralisch gedämmt und mit geschossweise hinterlüfteten, geschlossenen Fassaden aus vertikalen Lärchenholzbrettern versehen. Die Holzoberflächen, die im Lauf der Zeit vergrauen werden, unterstreichen den eigenständigen und zurückhaltenden Charakter der gesamten Anlage und ergänzen das Bauensemble am Areal der ehemaligen Kaserne.

Der Beton im Außenbereich wurde beim sozialen Mietwohnbau aus Kostengründen also sichtbar belassen. Und das Holz im Innenbereich der Wohnräume? An dieser Stelle wird ein wunder Punkt beim planenden Architekten angesprochen: „Dass in den Wohnungen, entgegen der Absichten meines Büros, die Oberflächen der Brettsperrholz-Elemente nicht einmal teilweise sichtbar belassen, sondern vollständig mit Gipskartonplatten beplankt wurden, ist meiner Meinung nach einem unbegründeten Misstrauen gegenüber dem Baustoff Holz geschuldet. Hier wäre es einfacher, billiger und auch atmosphärisch vorteilhaft gewesen, meinem Wunsch nachzugehen und das Holz sichtbar zu belassen“, hält Speigner fest.

Fachverband Vorgefertigte Raumsysteme

Der Fachverband Vorgefertigte Raumsysteme stellte auf der diesjährigen Bau 2017 in München seine Pläne für 217/2018 vor. Durch den steigenden Bedarf an modularen und seriell herzustellenden Gebäuden gewinnen vorgefertigte Raumsysteme mehr und mehr an Bedeutung.

Die Branche umfasst mittlerweile …

  • knapp 150 Unternehmen,
  • über 3.700 Arbeitsplätze und
  • mehr als 160.000 Mieteinheiten, was zirka 18.400 Wohnhäusern mit 145 m² Wohnfläche oder einer Stadt wie Wismar entspricht.

Mit seinen aktuell 15 Mitgliedsunternehmen repräsentiert der Fachverband für Vorgefertigte Raumsysteme im Bundesverband Bausysteme e.V. rund 80 % der Branche.

Vorgefertigte Raumsysteme
Hoher Vorfertigungsgrad bei der Produktion in Holzmodulbauweise

„Wir haben unsere Mitgliederzahl in den letzten zwei Jahren mehr als verdoppelt und konnten neben Hochschulen wichtige Kooperationspartner wie den Verein Deutscher Ingenieure (VDI), das bauforumstahl sowie die Bundesfachgruppe Schwertransporte und Kranarbeiten e.V. gewinnen“, erklärte Dipl.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing. Günter Jösch, Geschäftsführer des Fachverbandes in München.

Vorgefertigte Raumsysteme als Standard

Mit seinen drei Arbeitskreisen Technik, Organisation und Recht sowie Marketing treibt der Fachverband technische sowie qualitative Standards voran und stärkt die Wahrnehmung von mobilen Raumsystemen und ihren vielfältigen Einsatzgebieten. Geplant sind zudem neben kontinuierlicher Gremien-, Richtlinien- und Hochschularbeit für 2017/2018 u.a. …

  • ein Positionspapier zu europaweiten Ausschreibungen,
  • ein Merkblatt zum Be- und Entladen sowie zum Transport von Raumsystemen,
  • Veranstaltungen zu Leuchtturmprojekten,
  • Seminare zum Bauen mit vorgefertigten Raumsystemen sowie
  • eine Informationsveranstaltung über Building Information Modeling (BIM).

Spannende Einblicke in das Zusammenspiel zwischen virtuellem und physikalischem Bauen bot beim zweiten Branchentreffen der Raumsystem- und Modulanbieter Dipl.-Ing. Robert Neubauer, Geschäftsführer der RIB SAA Software Engineering GmbH. Der Experte erläuterte Industrialisierungs- und Automatisierungsmöglichkeiten am Beispiel unterschiedlicher Fertigteilindustrien und bot interessante Impulse für die Raumsystem- und Modulbranche. Neubauer spannte den Bogen von der unterstützenden Teilautomatisierung einzelner Prozessschritte wie Materialzuführung oder Zuschnitt, über die Montageunterstützung durch bildgebende Verfahren wie Laserprojektion oder Augmented Reality, bis hin zu vollintegrierten CAD/BIM 5D-Lösungen.

„BIM wird europäischer Standard werden“, betont Jösch. „Mit der Simulation von Bau- und Montageabläufen lassen sich mögliche Konflikte bereits im Vorfeld erkennen, Kosten und Termine transparent und präzise vorhersagen. Auch für unsere Branche ergeben sich wichtige Anknüpfungspunkte und Herausforderungen, bei denen wir unsere Mitglieder unterstützen und gleichzeitig einen einheitlichen Standard etablieren wollen.“

Parkplatz-Überbauung Dantebad München als Geschosswohnungsbau

Ein Geschosswohnungsbau als Pilot Projekt „Wohnen für Alle“ in München ist die Parkplatzüberbauung des Dantebad. Zusätzlicher Wohnraum über vier Vollgeschosse hinweg sind 100 Wohnungen plus dazugehörige Gemeinschaftsräume entstanden. Von der ersten Idee bis zum Einzug dauerte es gerade mal 1 Jahr! Huber & Sohn aus Bachmehring, spezialisiert für das mehrgeschossige Bauen mit Holz, errichtet den Holzbau.

Weiteres Ziel der Bebauung war, dass der von den Schwimmbadbesuchern und den Anwohnern stark genutzte Parkplatz erhalten bleibt. Daraufhin wurde ein freistehender Betontisch auf dem Grundstück geplant, der nur an den Gebäudeköpfen und an zwei Treppenhäusern bis auf den Parkplatz reicht. Darüber wurden in 4 Vollgeschossen, komplett aus Holz, die Wohnungen errichtet.

Geschosswohnungsbau in Holzbauweise

Bauen und planen aus einer Hand. Nach der Vergabeentscheidung im April legte der Generalübernehmer los. Er startete mit einem Bauteam aus Planern und wichtigen beteiligten Schlüsselunternehmern in die Planungs- und Projektierungsphase. Bereits im Juni 2016 rollten die Bagger und das Rohbauunternehmen startete mit den Vorarbeiten zu dem 112 m langen Betontisch. Dieser war im September 2016 noch im Bau, als bereits die ersten vorgefertigten Holzwände das Werk vom Holzbau-Unternehmen Huber & Sohn in Hafenham verließen und montiert wurden. Die Bauzeit für den schnellen Holzbau hatte nur 8 Wochen gedauert.

Geschosswohnungsbau Holzbau
Parkplatz-Überbauung Dantebad München mit zusätzlich 100 Wohnungen auf 4 Etagen / Holzbau: Huber + Sohn, Bachmehring

Holz-Systembau in Holzmassiv- und Holzrahmenbauweise

Ab dem Betontisch ist das Gebäude komplett aus Holz, die Wohnungstrennwände und Treppenhäuser aus Massivholz. Die Decken in Brettsperrholz und die Außenwände – aufgrund des geringeren Gewichts – in Holzrahmenbauweise. Lediglich die außen liegenden Laubengänge und die Treppenläufe sind aus Brandschutzgründen aus Betonfertigteilen ausgeführt. Wie üblich wurde bei den Holzsystembauteilen wieder ein hoher Vorfertigungsgrad – vom Einbau der Laubengangtüren bis zur Montage der fertigen Holzfassade im Werk des Holzbauers – umgesetzt.

Die vier Etagen des Geschosswohnungsbau wurden über Laubengänge erschlossen, die vom Parkplatz aus über zwei Treppenhäusern bzw. einen Aufzug erreichbar sind. Diese sind mit integrierten Loggien auch als Gemeinschaftsflächen bzw. Balkone nutzbar. Die beiden Treppenhäuser wie auch der Aufzug reichen vom Parkplatz bis zum Dach. In den Kopfbauten des optisch ansprechenden Gebäudes sind Kellerersatzräume und Gemeinschaftsräume in jeder Etage integriert. Auf dem Dach gibt es Aufenthaltsmöglichkeiten mit Spielgeräten, Gemüsegärten und Terassenflächen.

Holz-Systembau
Verdichtetes Bauen in München – Parkplatz-Bebauung Dantebad als Holz-Systembau durch Huber + Sohn, Bachmehring

Holzmodule mit hohem Vorfertigungsgrad

Durch den hohen Vorfertigungsgrad der Wand- und Deckenelemente konnten innerhalb von acht Wochen vier Geschosse mit einer Gebäudeabmessung von 112,40 m x 11,40 m montiert werden. Auch aufgrund der komplett vorgefertigten Badzellen mit Fliesen und Sanitärgegenständen wurde die extrem kurze Bauzeit realisiert. Die Installation musste vor Ort nur noch zusammengeschlossen werden. Im Dezember 2016 noch vor Weihnachten fand die Abnahme statt, so dass die ersten Mieter in die Wohnungen einziehen konnten. Fazit: Die gewählte vorelementierte Holzbauweise als Geschosswohnungsbau – trocken, schnell und in hoher Qualität hergestellt – war der Schlüssel zum Erfolg bei einem Projekt dieser Größenordnung.

 

Studentenwohnheim in Modulbauweise aus Holz

Kaufmann Bausysteme errichtet 2017 in Modulbauweise ein Studentenwohnheim mit 371 vorgefertigten Holzmodulen für einen Investor in Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg. Voraussichtliche Fertigstellung des sechsgeschossigen Wohnheims in Holzmodulbauweise soll Herbst 2017 sein, zum Beginn des Wintersemesters 2017/2018.

Hunderte von Studenten erhalten durch den mehrgeschossigen Holzbau ein wohnliches und lernförderndes Ambiente. Die monatliche Miete für die insgesamt 371 Studenten-Appartements in Modulbauweise soll pro Wohneinheit unter 500 € liegen. Jedes der knapp 20 m2 großen Holzmodule plus Nasszelle kommt inklusive Innenausbau samt Elektro- bzw. Sanitärleitungen, Spiegel, Einbauschrank, Schreibtisch, Bett und einer kleinen Vorratskammer fertig auf die Baustelle. Möbel und Wände sind aus hellem Vollholz natürlich gefertigt.

Kaufmann Bausysteme überzeugt mit Modulbauweise

Die beiden Investoren Torsten Rieckmann, Geschäftsführer bei Senectus GmbH und Achim Nagel, Geschäftsführer bei Primus Developments GmbH haben sich das Know How für die Modulbauweise aus Österreich geholt. Hier kommt das Vorarlberger Holzbauunternehmen Kaufmann Bausysteme aus Reuthe ins Spiel. Bereits mehrfach hat das österreichische Vorzeigeunternehmen in Deutschland ihre Holzmodulbauweise erfolgreich bei verschiedenen Wohnbauprojekten eingebracht. In München wurde beispielsweise ein ganzes Hotel mit Kaufmann Holzmodulen errichtet.

Modulbauweise
Studentenwohnheim in Hamburg als Holzmodulbauweise von Kaufmann Bausysteme

Das Projekt wird bereits liebevoll „Woodie“ genannt. „Wir zeigen damit die Zukunft des Bauens“, sagt Bauherr Achim Nagel gegenüber dem Hamburger Abendblatt. Rund 37 Mio. € investieren Nagel und Rieckmann, die das Haus im eigenen Bestand halten wollen. Die beiden Investoren setzten dabei voll auf den Baustoff Holz. „Nur das Erdgeschoss, das Stiegenhaus und die späteren Fahrstuhlschächte des Studentenwohnheims werden aus Stahlbeton gefertigt. Alles andere ist Holz“, informiert Geschäftsführer Christian Kaufmann von Kaufmann Bausysteme. Per LKW werden die Module auf die Baustelle transportiert und dann vor Ort schnell, sauber und leise montiert.

Einziehen und wohlfühlen im Studentenwohnheim aus Holz

Der Entwurf für das Studentenwohnheim in Holzbauweise stammt vom Berliner Architekturbüro und Holzbaupreis-Gewinner Sauerbruch Hutton. Wichtige Fragen bei der Entwicklung seien gewesen, wie es gelingt, genügend Stauraum zu schaffen oder wo in der kleinen Wohnung der optimale Ort für das Bad sei.

Das Studentenwohnheim Woodie wird an einem zentralen Ort Waschmaschinen und Trockner bieten, die mit Hilfe einer App gesteuert und abgerechnet werden. Wer einzieht, brauche nur seinen Laptop und seine Zimmerpflanze mitzubringen, heißt es auf der Projekthomepage.

Nachverdichtung im modernen Holzbau

Nachverdichtung ist der Schlüssel für urbanes Bauen. Im städtischen Bereich herrscht Wohnraummangel. Vor allem für Familien mit Kindern ist der Wohnraum kaum mehr erschwinglich. Preiswertes Wohnen in der Stadt wird zur Utopie. Bundesbauministerin Barbara Hendricks will Familien m…

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Dachaufstockungen für Wohnsiedlungen

Immobilienkonzerne verfügen über einen großen Wohnungsbestand der sich meist in Ballungsgebieten befindet. Wohnraum ist dort knapp und die Mieten steigen immer mehr. Baugrund ist in Großstädten rar und zudem kaum noch bezahlbar. Die Lösung sind Dachaufstockungen. Hier ist Kreativ…

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Kaufmann Bausysteme setzt auf Holzmodulbau

Kaufmann Bausysteme aus Reuthe im österreichischen Bundesland Vorarlberg ist seit Jahren wegweisender Entwickler und Marktführer im Holzmodulbau. Die Vorarlberger Firma aus dem Bregenzerwald hat in Kalwang, Obersteiermark, einen Teil der Mayr-Melnhof-Liegenschaft gekauft. Dort so…

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Huber + Sohn mit neuer Produktionshalle

Das oberbayerische Holzbau-Unternehmen Huber + Sohn GmbH & Co. KG verfügt seit Mai 2016 über eine neue Produktionshalle für die Fertigung der Dach- und Deckenelemente sowie Wandelemente. Die feierliche Einweihung am neuen Produktionsstandort in Hafenham unweit der Firmenzentr…

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Mehrgeschossiger Wohnungsbau mit Holz gewinnt an Bedeutung

Bei der Schaffung neuen Wohnraumes vor allem in verdichteten Stadtgebieten gewinnt das Bauen mit Holz an Bedeutung. Mehrgeschossiger Wohnungsbau in Holzbauweise ist für Planer und Architekten eine neue vielversprechende Bauvariante.

Holz als Baustoff überzeugt durch eine zügige und flexible Bauweise. Der hohe Grad an Vorfertigung bei der Holzbauweise ist zeitsparend und damit wirtschaftlich für die Investoren. Aspekte der Lebenszyklusanalyse und die Ökobilanzierung eines Bauwerkes sowie der verwendeten Materialien spielen dem Holzbau in die Hände.

Der Systemholzbau ist daher mit anderen Bauweisen gut vergleichbar und eine konkurrenzfähige Alternative zum Massivbau.

Mehrgeschossiger Wohnungsbau – Landesbauordnungen

Das jeweilige Bundesland regelt in einer Landesbauordnung die Vorschriften für die

  • Bebauung von Grundstücken,
  • Anforderungen an die baulichen Anlagen,
  • die am Bau Beteiligten,
  • Bauaufsichtsbehörden und Verwaltungsverfahren,
  • Sonstige Vorschriften wie Bußgelder u. a.
Mehrgeschossiger Wohnungsbau mit Holz
Mehrgeschossiger Wohnungsbau in Holzbauweise

Die Musterbauordnung (MBO 2002) teilt Gebäude in fünf Gebäu­deklassen sowie Sonderbauten ein und definiert in Abhängigkeit von diesen Gebäudeklassen Anforderungen an die Standsicher­heit und den Brandschutz sowie die dafür erforderlichen Nachweise. Die Gebäudeklassen gliedern sich wie folgt:

Gebäudeklasse 1: frei stehende Gebäude mit einer Höhe bis zu sieben Metern und nicht mehr als zwei Nutzungseinheiten von insgesamt nicht mehr als 400 Quadratmetern.

Gebäudeklasse 2: Gebäude mit einer Höhe bis zu sieben Metern und nicht mehr als zwei Nutzungseinheiten von insgesamt nicht mehr als 400 Quadratmetern.

Gebäudeklasse 3: sonstige Gebäude mit einer Höhe bis zu sieben Metern.

Gebäudeklasse 4: Gebäude mit einer Höhe bis zu 13 Metern; Nutzungseinheiten mit jeweils nicht mehr als 400 Quadratmetern.

Gebäudeklasse 5: sonstige Gebäude mit einer Höhe bis zu 22 Metern, die nicht unter die Sonderbauten fallen.

Sonderbauten: wie zum Beispiel Hochhäuser mit einer Höhe von mehr als 22 Metern oder Versammlungsstätten.

Durch die Neunovellierungen der Landesbauordnungen wird nun auch in vielen Bundesländern der Bau mehrgeschossiger Wohnungsbauten in Holzrahmenbauweise  ermöglicht. Die Herausforderung beim mehrgeschossigen Bauen mit Holz ist allerdings nach wie vor der Brandschutz. So war das Bauen mit Holz in Deutschland nur unterhalb der so genannten Hochhausgrenze geregelt.

Mehrgeschossiges Bauen in Deutschland bis acht Stockwerke erlaubt

Die technische Entwicklung bei modernen Holzkonstruktionen und die vielen positiven Erfahrungen mit Holzgebäuden haben dazu geführt, dass die Musterbauordnung in Deutschland neuerdings Gebäude in Holzbauweise mit bis zu acht Geschossen zulässt.

So ist es nicht verwunderlich, dass der Bau von mehrgeschossigen Holzhäusern sich im Portfolio der Holzfertigbau-Unternehmen befindet, die bisher nur auf Holzfertighäuser spezialsisert waren.

Die Landesbauordnung in Baden-Württemberg regelt insbesondere im § 26 das mehrgeschossige Bauen für den Wohnungsbau in Holzbauweise.

Mehrgeschossiger Wohnungsbau in Holzbauweise ist zeitsparend und flexibel.
Mehrgeschossiger Wohnungsbau mit bis zu acht Stockwerken hoch

 

 

Modulare Unterkünfte für Flüchtlinge sind gefragt

Viele Kommunen sind derzeit gefordert, den Flüchtlingsstrom zu bewältigen. Unterkünfte für Flüchtlinge sind gefragt. Kurzfristig werden Bau-Container aufgestellt um die Engpässe in der Wohnraumversorgung zu mindern. Der Holzbau bietet flexible Alternativen.

Bei der Schaffung von vernünftigen Wohnraum für Flüchtlinge punktet die Holzmodulbauweise mit ihrem hohen Vorfertigungsgrad. Sie ermöglicht eine schnelle solide Fertigung von Holzbauten für Flüchtlinge und Asylsuchende. Sowohl die  Holzständerbauweise als auch der Holzrahmenbau entsprechen dieser vorteilhaften Fertigbauweise.

Unterkünfte für Flüchtlinge durch schnelle Produktion in Holzmodulbauweise
Hoher Vorfertigungsgrad bei der Produktion in Holzmodulbauweise – Kaufmann Bausysteme

Das österreichische Holzbauunternehmen Kaufmann Bausysteme aus dem Bregenzer Wald  hat sich auf die Fertigung von Holzmodulbauten (Kindertagesstätten, Hotels, Studentenwohnheime, Flüchtlingsunterkünfte) spezialisiert.

Ganze Wände mit Dämmung und Fenstern sowie Decken werden zu fertigen Holzbau-Modulen auf der Baustelle zum fertigen Gebäude zusammengefügt. Je nach Anforderungen können die Holzmodule bereits fix und fertig mit der benötigten Ausstattung (z. B. mit Sanitärbereich) geliefert werden.

Unterkünfte für Flüchtlinge in Holzmodulbauweise für Kommunen

Vor allem für die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Thüringen, Berlin und Brandenburg wird dringend zusätzlicher Wohnraum gesucht, um die Menschen angemessen unterzubringen. Eine spätere anderweitige Nutzung der Gebäude ist ein weiterer Vorteil dieser schnellen und effizienten Holz-Modulbauweise, beispielsweise als Seniorenheim oder Studentenwohnheim.

Anfragen  für Flüchtlingsunterkünfte in Holzmodulbauweise richten interessierte Kommunen an die E-Mail-Adresse: holzmodulbauweise(at)holzbauwelt.de

 

Ökologische Mustersiedlung München

Im Frühjahr 2016 will die Hauptabteilung für Stadtsanierung und Wohnungsbau der Landeshauptstadt München die Baugrundstücke  im Südteil des Prinz-Eugen-Parks öffentlich ausschreiben. Ziel ist eine ökologische Mustersiedlung.

Es sind vier Grundstücke für Baugemeinschaften und eine Fläche für genossenschaftlichen Wohnungsbau vorgesehen. Die Grundstücke im nördlichen Bereich entlang der Ruth-Drexel-Straße sind bereits vergeben. Mit ersten Bautätigkeiten ist voraussichtlich ab Herbst 2016 zu rechnen.

Ökologische Mustersiedlung in Holzbauweise

In München entsteht die größte Holzbausiedlung Deutschlands. Neben kleineren Gebäuden sind auch bis zu sieben Stockwerke hohe Wohnungsbauten in Holzbauweise geplant. Mehrgeschossiges Bauen in Holzbauweise, das eine hohe Vorfertigung auszeichnet sowie die ökologische Bauweise werden Maßstäbe setzen.

Im Prinz-Eugen-Park, auf dem Gelände der ehemaligen Pionierkaserne, plant die GEWOFAG den Bau von insgesamt rund 630 Wohnungen. Die GEWOFAG ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Landeshauptstadt München und bietet den Bürgerinnen und Bürgern von München Wohnraum. Neben Neubau, Vermietung und Verwaltung sind die Sanierung und Instandsetzung des Wohnungsbestandes die wichtigsten Aufgaben. Mit rund 35.000 Wohnungen ist sie die größte Vermieterin in München, Taufkirchen und Unterhaching.

Für rund 460 der Wohnungen im zu bebauenden Prinz-Eugen-Park hat die Wohnungsbaugesellschaft einen Realisierungswettbewerb ausgelobt, der nun entschieden wurde. Gebaut wird voraussichtlich ab 2017. Insgesamt investiert die GEWOFAG in das umfangreiche Projekt auf dem Wettbewerbsgebiet nach heutiger Kostenberechnung rund 140 Mio. Euro.

ökologische Mustersiedlung in München Bogenhausen durch mehrgeschossiges Bauen in Holzbauweise
Vorbild Bad Aibling: Mehrgeschossiges Bauen in Holzbauweise

Auf dem Areal der ehemaligen Prinz-Eugen-Kaserne in Bogenhausen entsteht in den kommenden Jahren ein neues Stadtquartier mit insgesamt etwa 1.800 Wohnungen und Infrastruktureinrichtungen, in dem einmal ungefähr 4.500 Menschen leben werden.

Die GEWOFAG baut auf sechs der 16 Baugebiete des neuen Quartiers insgesamt rund 630 Wohnungen. Für fünf dieser Baugebiete mit insgesamt rund 460 Wohnungen hat die GEWOFAG einen Realisierungswettbewerb ausgelobt. Der Wettbewerb ist in drei Lose aufgeteilt. Insgesamt beteiligten sich 36 Architekten-Teams.

Im Wettbewerbsgebiet entstehen einkommensorientiert geförderte Wohnungen, Wohnungen gemäß dem Kommunalen Wohnungsbauförderprogramm B, München-Modell-Wohnungen sowie Wohnungen im „Konzeptionellen Mietwohnungsbau“. Im Südteil des Areals baut die GEWOFAG darüber hinaus weitere rund 170 Wohnungen innerhalb einer ökologischen Mustersiedlung.

Mehrgeschossiges Bauen mit Holz

Mehrgeschossiges Bauen mit Holz findet sowohl in Deutschland, Schweiz und Österreich immer mehr Ineresse. So entstand in Bad Aibling bei Rosenheim bereits ein achtstöckiges Holz-Hochhaus.

Mittlerweile jedoch gibt es mehrgeschossiges Bauen mit Holz nicht nur in Europa. Australien wartet zum Beispiel in diesem Punkt mit dem zehngeschossigen Holzwohnbau Forté Living auf. Der energieeffiziente Wohnturm steht in Melbourne, der Stadt, die im Rahmen einer nachhaltigen Entwicklung bis 2020 vollkommene Klimaneutralität anstrebt.

Mehrgeschossiges Bauen mit Holz steht für eine nachhaltige und ökologische Bauweise
Mehrgeschossiges Bauen mit Holz in Deutschland als Achtgeschosser

In Nordamerika übernimmt Architekt Michael Green aus Vancouver mit der Planung eines 30-geschossigen Hochhauses in Holz die Vorreiterrolle. Das internationale Pionierprojekt ist Teil umfassender Recherchearbeiten zum Thema mehrgeschossiges Bauen in Holz und ist für Vancouver geplant. Das ambitionierte Projekt soll das „grünste“, also nachhaltigste Hochhaus der Welt werden. Passend zu seiner Philosophie der Woodscraper meint Green: „Warum baut man Gebäude in Holz nur ein paar Stockwerke hoch, wenn die Bäume in ihrem natürlichen Umfeld bedeutend höher sind?“

Mehrgeschossiges Bauen mit Holz als Woodcube

Auch in Deutschland werden mittlerweile vielerorts mehrgeschossige Bauten in ökologischer Holzbauweise realisiert. Bauen mit Holz steht exemplarisch für Nachhaltigkeit. Es ist der einzige Baustoff, der Kohlendioxid einlagert, anstatt es bei der Produktion zu emittieren.

Architekt Oliver Hilt, architekturagentur Stuttgart und Projektentwickler Matthias Korff kreierten den spektakulären „Woodcube. Der Fünfgeschosser mit gut 1500 Quadratmetern Wohnfläche besteht mit Ausnahme des Treppenhauses komplett aus Holz und erreicht Passivhaus-Niveau. Die 32 cm dicken Massivholzwände aus Brettschichtholz wurden ausschließlich mit patentierten Holzdübeln, ohne Nägel, Klebstoffe oder Folien hergestellt. Für Matthias Korff war vor allem Wohngesundheit entscheidend: „Ich hatte die Ausdünstungen in den Räumen einfach satt – ob Bauchemie, Styropor oder Plastik.

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