Kaufmann Bausysteme ist Weltmarktführer im Holzmodulbau

Das Vorarlberger Unternehmen Kaufmann Bausysteme ist mit seinen Modulsystemen inzwischen zum Weltmarktführer im Holzmodulbau aufgestiegen. Keine anderes Unternehmen verbaut mehr Holzmodule in hoher Vorfertigung als der innovative Holzmodulbau-Pionier aus Reuthe.

Vom neuen Firmengebäude am Standort Reuthe im Bregenzerwald, selbstverständlich als Holzmodulbau erstellt, lenkt Geschäftsführer Christian Kaufmann die Geschicke des Modulherstellers. Produziert werden die Holzmodule an den Standorten in Kalwang in der Steiermark mit zwei Fertigungsstraßen mit 55.000 Quadratmeter. In Berlin Köpenick steht eine weitere Produktionsfläche mit 2500 Quadratmetern zur Verfügung.

Der Hauptmarkt für Kaufmann Bausysteme ist Deutschland. Dort entstehen in Berlin in den nächsten vier Jahren insgesamt 32 Schulgebäude in Holzmodulbauweise. Pro Jahr fertigt das Unternehmen circa 1000 Module in serieller Fertigung. Dabei werden 23.000 Kubikmeter Holz verarbeitet. Die einzelnen Module messen zwischen 2,50 und vier Meter Breite, sowie zwischen fünf und zwölf Meter Länge. In der eigenen Entwicklungsabteilung werden die Module laufend angepasst, so dass sie sich für neue Einsatzbereiche wie den Wohnungsbau eignen. Dabei wird laut Christian Kaufmann der Wohnungsbau künftig überall heiß umkämpft sein. Die Module für den Wohnungsbau werden mit vollständigem Innenausbau komplett produziert und auf die Baustelle transportiert. Dort werden Sie wie nach dem Lego-Prinzip gestapelt und zusammenmontiert.

Kaufmann Bausyswteme Holzmodulbau
Kaufmann Bausysteme – vom Brengenzerwald hinaus in die Welt mit dem Holzmodulbau

Kaufmann Bausysteme – internationaler Player im Holzmodulbau

Das Modulbau-Unternehmen ist jedoch auch international aufgestellt. Für Aufträge in Kanada und den USA sind Joint Ventures in Vorbereitung. Christian Kaufmann: „Wir sind bei der Holzmodulbauweise auf Großprojekte spezialisiert, die aus mindestens 50 bis 100 Modulen bestehen.“ Er ist davon überzeugt, dass Holz als Baustoff immer mehr an Bedeutung gewinnen wird. Zum einen wegen der anhaltenden Klimadiskussion und zum anderen weil die Holzmodule mehrgeschossige Gebäude ermöglichen. Der klimafreundliche Baustoff Holz überzeugt im Holzmodulbau mit wirtschaftlichen Lösungen. Christian Kaufmann: „Wir verbinden mit unserer ganzheitlichen Betrachtungsweise von Projekten Planung und Realisierung.“

Architekten erkennen Möglichkeiten des Holzmodulbaus

Die Vorteile der Holzmodulbauweise liegen auf der Hand: kurze Bauzeiten durch einen hohen Vorfertigungsgrad, angenehmes Raumklima durch den Baustoff Holz und die generelle Variabilität und Flexibilität überzeugen die Nutzer von Holzmodulbauten. Durch die Rückbaubarkeit von Gebäuden in Holzmodulbauweise gewinnen temporäre Gebäude an Bedeutung, da die Module später einer anderen Verwendung zugeführt werden können. Der Holzmodulbau eignet sich für zu erstellende Gebäude in den Bereichen Bildung ( Schulen, Kindergärten, Studentenwohnheime, Universitäten, Hochschulen), Hotel- und Sozialbau aber auch zunehmend im Wohnungsbau.

lebt in Stuttgart und betreibt als unabhängiger Holzhaus-Experte aus Leidenschaft verschiedene Blogs und das Portal holzbauwelt.de. Er informiert über Trends im Wohnungs- und Gewerbebau mit dem Baustoff Holz und Fördermöglichkeiten für den privaten Bauherr/Baufrau. E-Mail senden