Wohnen für Alle in München

Mit dem Projekt „Wohnen für Alle“ in München sollen bis Ende 2019 rund 3000 neue Sozialwohnungen gebaut werden, zusätzlich zum geplanten Wohnungsbau. Belegt werden sollen die Häuser zu 51 % mit anerkannten Flüchtlingen . Die restlichen 49 % sind für Wohnungslose und Geringverdiener vorgesehen.

Wohnen für Alle als ökologisches Musterprojekt

Mit der Parkplatz-Überbauung des Dantebades in München ist ein revolutionärer Ansatz im verdichteten Bauen in der Stadt gelungen. Nach nur 180 Tagen Bauzeit finden Flüchtlinge, Obdachlose und Geringverdiener ein Zuhause über einem Parkplatz. Das Stelzenhaus am Münchner Dantebad wurde schnell, günstig und für einen dauerhaften Wohnraum geschaffen und das in Rekordzeit. Möglich machte dies die Holzbauweise mit vorgefertigen Bauteilen in mehrgeschossiger Bauweise von der Bachmehringer Holzbaufirma Huber & Sohn. Im Januar 2016 erhält die städtische Wohnungsbaugesellschaft GEWOFAG vom Müchner OB Reiter den offiziellen Bauauftrag.

Was der Tochterfirma der Stadt München zugute kommt: Um nach der Flüchtlingswelle Wohnraum zu schaffen, hat Bayern, wie andere Bundesländer auch, die Anwendung des Vergaberechts gelockert. Der Auftrag kann an einen Generalunternehmer vergeben werden. Zur gleichen Zeit arbeitet in Berlin Bundesbauministerin Barbara Hendricks an historischen Änderungen im Baugesetzbuch. Im „urbanen Gebiet“ soll die Nutzung künftig gemischt sein.: Handel, Gewerbe, Einfamilienhäuser, Grünanlagen, all das soll in den Städten fließend übergehen. Das war die Initialzündung auf dem Weg zur Überbauung des Dantebades.

Wohnen für Alle
Verdichtetes Bauen in München – Parkplatz-Bebauung Dantebad als Holz-Systembau

München etabliert sich zur Holzbau-Hauptstadt in Europa

Auf dem C.A.R.M.E.N-Symposium im Juli 2017 in Straubing referierte Wolf Opitsch, Referat für Stadtplanung und Bauordnung der Landeshauptstadt München über die ökologische Mustersiedlung in Holzbauweise im Prinz-Eugen-Park. Ursprüngliches Ziel des Rahmenplans im südlichen Teil des Parks war der Bau von 500 Wohnungen in Holzbauweise und als Plus-Energiestandard. Nach einem Stadtratsbeschluss im Oktober 2015 für die Ausschreibung und Vergabe des Bauprojektes blieb die Holzbauweise im KfW-Effizienhaus-Standard 70 übrig. Die ehemalige Prinz-Eugen-Kaserne verfügt über eine Fläche von 30 ha, in der Ausbaustufe sind ca. 1.800 Wohnungen geplant.

By the Way:  Ab sofort dürfen in Hamburg sechs bis sieben Stockwerke ohne Ausnahmegenehmigung gebaut werden. Ganz generell wichtig für das verdichtete Bauen in der Stadt und für das Motto in München „Wohnen für Alle“.

lebt in Stuttgart und betreibt als unabhängiger Holzhaus-Experte aus Leidenschaft verschiedene Blogs und das Portal holzbauwelt.de. Er informiert über Trends im Wohnungs- und Gewerbebau mit dem Baustoff Holz und Fördermöglichkeiten für den privaten Bauherr. E-Mail senden

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